Von Flensburg bis Garmisch-Partenkirchen

27.06.2017 11:38

Ein lang gehegter Jugendtraum ging in Erfüllung!

Vom 17.06 bis 25.06.2017 bin ich mit 120 Mitradler/Innen von Flensburg längs durch Deutschland gerennradelt. Gute 1500 Km, ca. 17.100 Höhenmeter und 16 gefahrene Pässe liegen hinter mir. Jeden Tag, wegen der vorausgesagten Wärme, ab 8:30 Uhr aufs Rennrad und nur treten, treten, treten. Den Gepäcktransport übernimmt der Veranstalter. Herrlich! Unterwegs mobile Depot-Stops mit Wassernachschub und Energieriegeln etc.. Täglich warmes Mittagessen, gute Hotels, am späten Nachmittag mit tollem Abendbüffet und sättigendem Radlerfrühstück am Morgen. Ein facettenreiches Erlebnis, welches immer im Gedächtnis bleibt! Danke an die Organisatoren!!! Danke an Sille, Sergej, Daniel und Volker!

Gut vorbereitet bin ich gen Flensburg gefahren. Meine Frau hat mich dort am Vorabend „abgegeben“, an dem auch noch ein „Briefing“ stattfand: Streckeninformation, Verhaltensweisen für sicheres Rennradfahren in einer Gruppe, Verkehrsregeln, Sonderregeln für Gruppenfahrten etc., gemeinsames Abendessen. Ein frühes Frühstück am 17.06., da die diese Etappe die längste war.

Ziel Bremerhaven, incl. der Fähre Glücksstadt – Wischhafen. Die weiteren Etappen waren: Bad Salzuflen, Winterberg (Sauerland), Wetzlar, Alzey, Rastatt, Donaueschingen, Lindau/Bodensee und Garmisch-Partenkirchen. Am letzten Tag erwischte uns doch noch der Regen. Teilweise schüttete wie „aus Eimern“. Die steilen Abfahrten wurden zur Gefahr. Die Finger klamm, der Kreislauf arbeitete auf Hochtouren. Das kostete Energie. Die fehlte mir auf den letzten Km. Gruppe 2, die Ausdauernde, nahm mich in die Mitte der Radgruppe und „zog“ mich mit bergab ins Ziel nach Garmisch-Patenkirchen.

Die Abschlussparty auf der Zugspitze setzte der Tour die Krönung auf! Da waren alle Strapazen vergessen. Alle Mitradler/Innen feierten ausgelassen und glücklich die Umsetzung ihres persönlichen Erlebnisses. Fast alle ( am vorletzten Tag gab es einen Schlüsselbeinbruch in Gruppe 1) kamen heil und unversehrt am Ziel an. Die gesamte Organisation ließ keine Wünsche offen. Danke an den Chef Jan Sahner!

Zurück ging es, nach einem letzten guten Frühstück, per DB über München gen Lüneburg.

Die Planung für das Rennrad-Event 2018 beginnt…

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